7 Phasen
Von Vulnerabilität bis Abschluss.
INKRA unterstützt Kommunen dabei, Unternehmen strukturiert auf Klimarisiken vorzubereiten: mit kommunaler Vulnerabilitätsanalyse, Vor-Ort-Erhebung, betrieblichen Risikoprofilen, Themenworkshops, Maßnahmenplänen und einem klaren Qualitätsrahmen.

Von Vulnerabilität bis Abschluss.
Pro kommunalem Prozessdurchlauf.
Regellaufzeit, abhängig von Datenlage.
Der Klimawandel wirkt längst auf Unternehmensstandorte: Starkregen, Hitze, Dürre, Sturm, Lieferkettenstörungen, steigende Instandhaltungskosten und Versicherungsrisiken. Für Kommunen entsteht daraus eine doppelte Aufgabe: regionale Wirtschaft stärken und Klimaanpassung konkret in die Fläche bringen.

Die Kommune koordiniert den Prozess, stellt vorhandene Klimadaten bereit und kann die Ergebnisse in Hitzeschutz, Überflutungsvorsorge, Wirtschaftsförderung oder Krisenmanagement einbinden.
Standardisierte Leitfäden, Checklisten, Vorlagen und Peer-Reviews sorgen dafür, dass Ergebnisse nachvollziehbar, vergleichbar und belastbar bleiben.
Unternehmen erhalten eine standortspezifische Bewertung ihrer Klimarisiken und einen priorisierten Maßnahmenplan für Schutz, Organisation, Finanzierung und Monitoring.
INKRA-zertifizierte Berater*innen setzen den Prozess fachlich um und werden perspektivisch über die Geschäftsstelle sichtbar gemacht.
Der Beratungsprozess ist kommunal initiiert und koordiniert. Die fachliche Umsetzung erfolgt durch INKRA-zertifizierte Berater*innen. Die Geschäftsstelle sichert den gemeinsamen Rahmen, die Qualität und die Skalierbarkeit.
Spricht Unternehmen an, organisiert Termine, stellt kommunale Daten bereit und übernimmt die Koordination des Prozessdurchlaufs.
Führt Analyse, Begehungen, Interviews, Workshops und Ergebnisdokumentation durch; inklusive Terminplanung und Qualitätssicherung.
Benennen Ansprechpartner, ermöglichen Begehungen, prüfen Ergebnisse und verankern Maßnahmen in internen Abläufen.
Stellt Handbuch, Templates, Checklisten, Wissenstransfer und Peer-Review für Risikoprofile und Maßnahmenpläne bereit und überwacht den ganzen Beratungsprozess.
Die Kommunale Vulnerabilitätsanalyse bildet den fachlichen Rahmen des gesamten Projekts. Regionale Klimaprojektionen, Starkregen-, Hitze- und Überschwemmungskarten, Flächennutzung und vorhandene Fachplanungen werden zusammengeführt. Ziel ist es, klimatische Hot-Spots und betriebliche Relevanzen im kommunalen Gebiet sichtbar zu machen.
Ergebnis
Bericht zur kommunalen Vulnerabilität als Referenzrahmen für Auftakt, Begehungen, Workshops und spätere Maßnahmenpriorisierung.

Die Auftaktveranstaltung schafft ein gemeinsames Verständnis von Ziel, Förderhintergrund, Ablauf, Rollen und Erwartungen. Die Unternehmen erhalten die zentralen Ergebnisse der kommunalen Analyse und bringen erste Erfahrungen mit Klimarisiken ein.
Ergebnis
Bestätigter Zeitplan, Kommunikationswege, erste Termine, gemeinsame Zielklarheit und Protokoll der Vereinbarungen.

Jedes Unternehmen wird individuell betrachtet. Gebäude, Anlagen, Lagerflächen, IT, Energie- und Wasserversorgung, Entwässerung, Zufahrten und Außenflächen werden risikobezogen geprüft. Interviews mit Schlüsselpersonen ergänzen die Beobachtungen um betriebliches Erfahrungswissen.
Ergebnis
Belastbare Datengrundlage aus Begehung, Interviews, Fotos, Lageplänen und strukturierten Protokollen.

Die Risikoprofile sind das zentrale Analyseergebnis je Unternehmen. Sie beschreiben Standort, klimatischen Kontext, priorisierte Risiken und erste Handlungsempfehlungen. Bewertet werden Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensausmaß über eine standardisierte Skala.
Ergebnis
Unternehmensspezifisches Risikoprofil mit Bewertungsmatrix, priorisierten Risiken und Kurzempfehlungen als Grundlage für Maßnahmenpläne.

Drei Workshops verbinden Wissenstransfer, Erfahrungsaustausch und Maßnahmenentwicklung. Die Inhalte orientieren sich an den identifizierten Risiken und können etwa Hitze, Starkregen, Gebäudeschutz, Organisation, Finanzierung, Versorgungssicherheit oder Monitoring behandeln.
Ergebnis
Dokumentierte Maßnahmenideen, potenzielle Förderquellen, Aufwände, Zuständigkeiten und erste Umsetzungsschritte.

Die Maßnahmenpläne übersetzen die Risikoprofile in einen priorisierten Fahrplan. Nach der Logik Konzepte – Maßnahmen – Ziele werden Schutzwirkung, Machbarkeit, Kosten, Nutzen, Verantwortlichkeiten, Zeiträume und Förderoptionen strukturiert dargestellt.
Ergebnis
Umsetzungsorientierter Maßnahmenplan als Arbeitsinstrument für Investitionsplanung, Risikomanagement, Umweltmanagement und operative Umsetzung.

Die Abschlussveranstaltung reflektiert Ergebnisse, Erfahrungen und nächste Schritte. Risikoprofile, Maßnahmenpläne und kommunale Gesamterkenntnisse werden übergeben. Gleichzeitig entsteht der Übergang in Umsetzung, Monitoring und mögliche Netzwerkarbeit.
Ergebnis
Finale Unterlagen, gemeinsames Verständnis der Umsetzungsschritte und Grundlage für Verstetigung in Kommune und Unternehmen.

Der Beratungsprozess ist kommunal initiiert und koordiniert. Die fachliche Umsetzung erfolgt durch INKRA-zertifizierte Berater*innen. Die Geschäftsstelle sichert den gemeinsamen Rahmen, die Qualität und die Skalierbarkeit.
Sie bündelt den Beratungsprozess zur betrieblichen Klimaanpassung: Rollenklärung, Qualitätsrahmen, Berater-Zertifizierung, Prozessvorlagen, Ergebnisprüfung und gibt Orientierung für Kommunen, Unternehmen und Berater.
Der Beratungsprozess richtet sich an Kommunen, die mehrere Unternehmen in einem koordinierten Durchlauf bei Klimarisikoanalyse und Klimaanpassung unterstützen möchten. Unternehmen profitieren von individuellen Risikoprofilen und Maßnahmenplänen.
Unternehmen erhalten ein betriebliches Risikoprofil, einen individuellen Maßnahmenplan, priorisierte Handlungsfelder, Hinweise zu Finanzierung und Förderung sowie eine Grundlage für Monitoring und interne Verankerung.
Über standardisierte Handbücher, Leitfäden, Checklisten, Vorlagen, dokumentierte Stage-Gates und Peer-Reviews zentraler Ergebnisse. Datenschutz und Vertraulichkeit sind fester Bestandteil des Prozesses. Weiterhin werden Projekte nur abgeschlossen, wenn INKRA den Prozess respektive das Beratungsprojekt abgenommen hat.
Sobald Ausbildung und Zertifizierung abgeschlossen sind, veröffentlichen wir die Liste auf der Website; bis dahin können sich interessierte Berater über unser Kontaktformular für Neuigkeiten und Vormerkungen registrieren.
Die Geschäftsstelle unterstützt bei der Einordnung des Prozess, der Rolle der Kommune, den Anforderungen an Beratung und den nächsten Schritten Richtung Risikoprofile, Maßnahmenpläne und Umsetzung. Kommunen können sich mit bis zu 80 Prozent fördern lassen.